Kühlschrank mit Lebensmitteln, Energie sparen

Kühlgeräte Energie sparen lernen

Kühlgeräte sind in fast jedem Haushalt zu finden und laufen meist rund um die Uhr. Das kostet Strom und damit Geld. Aber keine Sorge, mit ein paar einfachen Tricks kann man den Energieverbrauch seiner Kühlgeräte ordentlich senken. Es geht darum, die Geräte richtig zu nutzen und ein paar Dinge bei der Lagerung zu beachten. So spart man nicht nur bares Geld, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes. Denn mal ehrlich, wer will schon unnötig Strom verschwenden?

Schlüssel zum Energiesparen bei Kühlgeräten

  • Die richtige Temperatur ist entscheidend: Lieber ein Grad wärmer im Kühlschrank spart schon spürbar Strom. Im Gefrierfach sind minus 18 Grad ideal.
  • Kältezonen nutzen: Leicht Verderbliches gehört nach unten, Getränke in die Tür. So bleibt alles länger frisch und der Kühlschrank muss weniger arbeiten.
  • Wartung zahlt sich aus: Regelmäßiges Abtauen und saubere Türdichtungen verhindern unnötigen Stromverbrauch.
  • Der richtige Platz zählt: Kühlgeräte mögen es kühl und brauchen Luft. Direkt neben dem Herd oder in der prallen Sonne ist keine gute Idee.
  • Beim Neukauf auf Effizienz achten: Moderne Geräte sind oft deutlich sparsamer als alte Modelle. Ein Blick auf das Energielabel lohnt sich immer.

Die Richtige Temperatur Für Kühlgeräte

Kühlschrank mit frischem Obst und Gemüse

Optimale Kühlschranktemperatur Einstellen

Die richtige Temperatur im Kühlschrank einzustellen, ist gar nicht so kompliziert, aber es macht einen Unterschied beim Stromverbrauch. Die meisten Geräte sind auf eine Standardtemperatur eingestellt, die oft nicht die effizienteste ist. Für den Kühlschrank sind etwa 4 bis 5 Grad Celsius ideal. Das ist kühl genug, um Lebensmittel sicher aufzubewahren, aber nicht so kalt, dass unnötig viel Energie verbraucht wird. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kühlschrank die richtige Temperatur hält, hilft ein einfaches Thermometer. Legen Sie es einfach für ein paar Stunden hinein und prüfen Sie den Wert. So vermeiden Sie, dass Ihr Gerät mehr Strom zieht als nötig.

Gefrierschranktemperatur Überprüfen

Beim Gefrierschrank sieht die Sache ähnlich aus. Hier ist es wichtig, dass es richtig kalt ist, aber auch hier gibt es Grenzen. Die empfohlene Temperatur für den Gefrierschrank liegt bei -18 Grad Celsius. Das ist der Punkt, an dem Lebensmittel lange haltbar bleiben, ohne dass die Energieeffizienz leidet. Eine dickere Eisschicht im Gefrierfach ist nicht nur unschön, sondern auch ein echter Stromfresser. Ab einer Eisschicht von nur einem Zentimeter kann der Verbrauch um bis zu 50 % steigen! Regelmäßiges Abtauen ist also nicht nur für die Lagerung gut, sondern spart auch bares Geld.

Temperaturunterschiede Nutzen

Moderne Kühlschränke sind oft clever aufgebaut und haben verschiedene Temperaturzonen. Das ist kein Zufall, sondern soll Ihnen helfen, Lebensmittel optimal zu lagern und dabei Energie zu sparen. Ganz unten, meist über dem Gemüsefach, ist es am kältesten. Dort gehören Fleisch und Fisch hin, also die Dinge, die am schnellsten verderben. Oben ist es etwas wärmer, gut für Milchprodukte oder Reste. Die Tür ist meist die wärmste Zone – perfekt für Getränke, Butter oder angebrochene Saucen. Wenn Sie diese Zonen richtig nutzen, muss der Kühlschrank nicht überall gleich stark kühlen, was den Gesamtverbrauch senkt. Es ist ein bisschen wie ein Puzzle, aber mit den richtigen Teilen am richtigen Platz bleibt alles frisch und Ihr Geldbeutel wird geschont.

Effiziente Lagerung Von Lebensmitteln

Kältezonen Im Kühlschrank Verstehen

Jeder Kühlschrank hat seine eigenen kleinen Klimazonen, und wenn man die versteht, kann man echt Energie sparen. Oben ist es meistens ein bisschen wärmer, da passen dann Sachen wie Butter, Käse oder angebrochene Marmeladengläser gut rein. Unten, also im Gemüsefach oder ganz unten, ist es am kältesten. Da gehören Fleisch, Fisch und alles, was schnell schlecht wird, hin. Die Türfächer sind auch eher warm, also perfekt für Getränke, Saucen oder Eier. Wenn man das beachtet, muss der Kühlschrank nicht ständig auf Hochtouren laufen, um alles gleichmäßig kalt zu halten.

Lebensmittel Richtig Abkühlen Lassen

Das ist ein Punkt, den viele vergessen. Wenn man heiße oder warme Speisen direkt in den Kühlschrank stellt, heizt das die ganze Innentemperatur auf. Dann muss das Gerät richtig ackern, um das wieder runterzukühlen. Das kostet unnötig Strom. Also, am besten die Reste erst mal auf dem Küchentisch abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm sind. Das ist nicht nur besser für den Stromverbrauch, sondern auch für die Haltbarkeit der anderen Lebensmittel im Kühlschrank.

Kühlschrank Nicht Überfüllen

Man denkt vielleicht, ein voller Kühlschrank ist gut, weil die Kälte besser gespeichert wird. Das stimmt auch bis zu einem gewissen Punkt. Aber wenn man ihn bis zum Anschlag vollstopft, kann die Luft nicht mehr richtig zirkulieren. Das führt dazu, dass sich an manchen Stellen doch wieder warme Zonen bilden und das Gerät mehr arbeiten muss. Eine gute Luftzirkulation ist wichtig, damit die Kälte überall hinkommt. Also, lieber ein bisschen Luft lassen und die Ordnung im Auge behalten. Ein gut sortierter Kühlschrank ist oft auch ein energiesparender Kühlschrank. Wenn Sie sich für neue Geräte interessieren, achten Sie auf die Energieeffizienzklasse, denn moderne Kühlgeräte sind deutlich sparsamer im Vergleich zu älteren Modellen.

Die richtige Organisation im Kühlschrank ist kein Hexenwerk. Indem man die Temperaturzonen nutzt und warme Speisen erst abkühlen lässt, spart man Strom und hält Lebensmittel länger frisch. Ein überfüllter Kühlschrank ist kontraproduktiv, da die Luftzirkulation behindert wird.

Hier sind ein paar Faustregeln für die Lagerung:

  • Oben: Gekochte Speisen, Reste, Käse, Butter, Marmelade
  • Mitte: Milchprodukte, Eier
  • Unten/Gemüsefach: Fleisch, Fisch, Wurst, Gemüse
  • Tür: Getränke, Saucen, Dressings

Wartung Und Pflege Für Energieeinsparung

Kühl- und Gefriergeräte sind im Haushalt oft echte Stromfresser. Damit sie nicht unnötig viel Energie verbrauchen, ist regelmäßige Wartung und Pflege wichtig. Das ist gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt, und kann sich richtig lohnen.

Regelmäßiges Abtauen Von Eisbildung

Eine dicke Eisschicht im Gefrierfach ist nicht nur unschön, sondern auch ein echter Stromfresser. Schon eine Eisschicht von nur einem halben Zentimeter kann den Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent erhöhen. Das summiert sich über das Jahr gesehen ganz schön. Ein- bis zweimal im Jahr abtauen ist meistens ausreichend, aber wenn du siehst, dass sich Eis bildet, warte nicht zu lange. Das Abtauen ist meistens ganz einfach: Einfach das Gerät ausstecken, die Tür offen lassen und das Eis schmelzen lassen. Lege alte Handtücher aus, um das Schmelzwasser aufzufangen. Danach kurz auswischen und schon kann das Gerät wieder eingeschaltet werden.

Türdichtungen Auf Dichtheit Prüfen

Die Türdichtungen sind dafür da, die kalte Luft drinnen und die warme Luft draußen zu halten. Wenn sie porös oder beschädigt sind, entweicht ständig Kälte, und das Gerät muss mehr arbeiten, um die Temperatur zu halten. Das kostet extra Strom. Du kannst die Dichtungen ganz einfach testen: Klemme ein Blatt Papier oder einen Geldschein in die Tür und schließe die Tür. Wenn du das Papier ohne Widerstand herausziehen kannst, ist die Dichtung wahrscheinlich nicht mehr ganz dicht. Prüfe das an mehreren Stellen rund um die Tür. Sind die Dichtungen kaputt, kann man sie oft relativ günstig austauschen lassen.

Hinterlüftung Und Reinigung Von Gittern

Kühlgeräte brauchen Platz, um ihre Abwärme loszuwerden. Hinten am Gerät befindet sich oft ein Gitter, das dafür sorgt, dass die Luft zirkulieren kann. Wenn dieses Gitter verstaubt ist oder das Gerät zu nah an der Wand steht, kann die Luft nicht richtig entweichen. Das führt dazu, dass das Gerät mehr Energie verbraucht. Sauge das Lüftungsgitter regelmäßig ab, am besten alle paar Monate. Achte auch darauf, dass das Gerät genügend Abstand zur Wand hat, damit die Luft frei zirkulieren kann. Die Hersteller geben meistens genaue Angaben dazu, wie viel Abstand nötig ist.

Standortwahl Und Platzierung Von Kühlgeräten

Kühle Aufstellorte Bevorzugen

Wo stellst du deinen Kühlschrank hin? Das ist eine Frage, die man sich wirklich stellen sollte, denn sie hat direkten Einfluss auf den Stromverbrauch. Stell dir vor, dein Kühlschrank muss ständig gegen die Wärme ankämpfen, die von außen kommt. Je wärmer es um ihn herum ist, desto mehr muss er arbeiten. Ein kühler Standort ist also Gold wert. Das bedeutet, weg von der Heizung, weg vom Herd und auch keine direkte Sonneneinstrahlung. Ein Kellerraum oder eine kühle Speisekammer wären ideal, aber auch ein Platz im Wohnraum, der nicht direkt an einer Wärmequelle liegt, ist besser als nichts.

Abstand Zu Wärmequellen Halten

Das ist wirklich ein wichtiger Punkt. Wenn dein Kühlschrank neben dem Backofen steht oder die Sonne den ganzen Nachmittag darauf brennt, ist das wie ein Dauerlauf für das Gerät. Es muss ständig mehr Energie aufwenden, um die Innentemperatur zu halten. Denk mal drüber nach: Wenn du dich neben eine warme Heizung stellst, schwitzt du auch mehr, oder? Genauso geht es dem Kühlschrank. Also, halte Abstand zu allem, was Wärme abgibt. Das gilt auch für andere Geräte, die warm werden können.

Luftzirkulation Am Gerät Sicherstellen

Ein Kühlschrank ist im Grunde eine Wärmepumpe. Er holt die Wärme aus dem Inneren und gibt sie nach außen ab, meistens an der Rückseite. Damit diese Wärme auch gut entweichen kann, braucht das Gerät Platz und Luft. Wenn die Lüftungsgitter hinten oder an den Seiten verdeckt sind oder sich dort Staub ansammelt, kann die Wärme nicht weg. Das führt zu einem Wärmestau. Stell dir vor, du versuchst, dich in einem engen Raum mit schlechter Luft aufzuwärmen – das geht nicht gut. Genauso muss die Wärme vom Kühlschrank weg können. Regelmäßiges Reinigen der Lüftungsgitter ist daher keine lästige Pflicht, sondern spart bares Geld. Achte darauf, dass hinter dem Gerät genügend Freiraum ist, damit die Luft zirkulieren kann.

Die Wahl des richtigen Standorts und die Sicherstellung einer guten Belüftung sind einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen, um den Energieverbrauch deines Kühlgeräts spürbar zu senken. Es geht darum, dem Gerät die Arbeit zu erleichtern, damit es nicht unnötig Strom verbrauchen muss.

Energieeffizienz Beim Neukauf

Wenn es Zeit für ein neues Kühlgerät wird, ist das eine super Gelegenheit, mal so richtig Energie zu sparen. Alte Geräte sind oft echte Stromfresser, und die neuen Modelle sind da wirklich Welten besser. Beim Kauf solltest du unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten. Seit März 2021 gibt es da eine neue Skala von A bis G, die alten Klassen wie A+++ fallen weg. Das macht den Vergleich einfacher, aber die Grundidee bleibt: Je besser die Klasse, desto weniger Strom verbraucht das Gerät.

Energieeffizienzklasse Beachten

Das EU-Energielabel gibt dir da eine klare Orientierung. Aber Achtung: Die Klassen sind nur für Geräte gleicher Größe aussagekräftig. Ein kleiner Kühlschrank mit einer etwas schlechteren Klasse kann trotzdem weniger Strom verbrauchen als ein riesiges Gerät mit Top-Bewertung. Deshalb ist es wichtig, auch den Jahresstromverbrauch im Auge zu behalten.

Jahresstromverbrauch Vergleichen

Schau dir also nicht nur die Klasse an, sondern auch die Kilowattstunden (kWh), die das Gerät pro Jahr verbrauchen soll. Das gibt dir ein realistischeres Bild, besonders wenn du verschiedene Größen vergleichst. Ein Blick auf den Jahresverbrauch hilft dir, die tatsächlichen Betriebskosten besser einzuschätzen. So kannst du auch die langfristigen Kosten im Auge behalten, denn ein günstiges Gerät in der Anschaffung kann durch hohen Stromverbrauch schnell teuer werden. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich auch über die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten informieren.

Neue Geräte Sind Deutlich Effizienter

Die Technologie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Moderne Kühl-Gefrier-Kombinationen sind oft um ein Vielfaches sparsamer als ihre Vorgänger. Das kann sich über die Lebensdauer des Geräts richtig auszahlen. Stell dir vor, du sparst über 15 Jahre hinweg Hunderte von Euro allein durch ein effizienteres Gerät! Das ist nicht nur gut für deinen Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Es lohnt sich also wirklich, beim Neukauf auf diese Details zu achten und nicht nur auf den Kaufpreis zu schauen.

Tägliche Gewohnheiten Zum Energiesparen

Tür Nicht Unnötig Offen Lassen

Das ist wohl der Klassiker, oder? Man steht vor dem offenen Kühlschrank, überlegt, was man essen möchte, und lässt die Tür einfach mal so stehen. Jedes Mal, wenn die Tür aufgeht, entweicht kalte Luft, und das Gerät muss mehr arbeiten, um die Temperatur wieder runterzukriegen. Das kostet unnötig Strom. Stell dir vor, du stehst im Winter draußen und lässt die Haustür stundenlang offen – das wäre ja auch verrückt. Also, kurz überlegen, was du brauchst, schnell zugreifen und die Tür wieder schließen. Kleine Gewohnheit, große Wirkung.

Warme Speisen Vorher Abkühlen

Viele Leute packen warme Reste direkt nach dem Kochen in den Kühlschrank. Das ist aber keine gute Idee für die Stromrechnung. Stell dir vor, du kippst einen Eimer heißes Wasser in deinen Kühlschrank – der muss dann ordentlich ackern, um das alles wieder runterzukühlen. Das kostet viel Energie. Lass warme Speisen lieber erst mal auf dem Küchentisch abkühlen, bis sie nur noch lauwarm sind, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Das schont das Gerät und deinen Geldbeutel.

Kühlgeräte Nicht Leer Laufen Lassen

Ein fast leerer Kühlschrank verbraucht mehr Energie als ein gut gefüllter. Klingt erstmal komisch, ist aber so. Die kalte Luft verteilt sich besser und bleibt länger im Gerät, wenn sie von den Lebensmitteln

Alternative Kühlmethoden Im Winter

Den Balkon Als Kühlschrank Nutzen

Wenn es draußen richtig kalt ist, muss der teure Kühlschrank gar nicht so viel arbeiten. Man kann den Balkon oder die Terrasse als zusätzliche Kühlfläche nutzen. Das spart richtig Strom, weil das Gerät im Haus weniger leisten muss. Gerade für Dinge, die nicht eiskalt sein müssen, ist das eine super Sache.

Lebensmittel Im Freien Lagern

Manche Lebensmittel kommen auch gut mit kühleren Temperaturen außerhalb des Kühlschranks zurecht. Denken Sie an Getränke, aber auch an Dinge wie Butter oder Käse, die man vielleicht nicht ganz so kalt braucht. Einfach in eine Kiste packen und ab auf den Balkon. Aber Vorsicht: Nicht alles verträgt Frost! Wurzelgemüse oder Äpfel sind da oft robuster als empfindliche Milchprodukte.

  • Getränke: Flaschen und Dosen können problemlos draußen gelagert werden.
  • Obst und Gemüse: Äpfel, Birnen, Karotten oder Kartoffeln überstehen kühlere Temperaturen gut.
  • Milchprodukte: Käse und Butter können kurzzeitig draußen gelagert werden, sollten aber nicht gefrieren.

Achten Sie darauf, dass die Lebensmittel gut verpackt sind, damit sie vor Schmutz und Tieren geschützt sind. Eine einfache Kiste oder eine isolierte Tasche kann da schon helfen.

Stromfresser Identifizieren Und Austauschen

Manchmal sind es die alten Geräte, die uns unbemerkt die Stromrechnung in die Höhe treiben. Gerade Kühl- und Gefrierschränke, die ja rund um die Uhr laufen, können echte Stromfresser sein, wenn sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Aber keine Sorge, das muss nicht so bleiben. Mit ein paar einfachen Schritten kannst du herausfinden, ob dein Gerät noch auf der Höhe der Zeit ist und ob sich ein Austausch lohnt.

Alte Geräte Auf Stromverbrauch Prüfen

Wie findest du nun raus, ob dein Kühlschrank oder Gefrierschrank ein Stromfresser ist? Ganz einfach: Du kannst den Verbrauch messen. Eine Methode ist die Verwendung eines Strommessgeräts. Das steckst du einfach zwischen Steckdose und Gerät. Lass es mal mindestens 24 Stunden laufen, damit du einen guten Durchschnittswert bekommst. Das Gerät zeigt dir dann an, wie viel Strom es verbraucht hat, oft sogar schon in Euro umgerechnet. So siehst du sofort, ob dein Gerät vielleicht mehr Strom zieht als es sollte.

Eine andere Möglichkeit ist, das Energielabel zu checken. Da steht der jährliche Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) drauf. Wenn du deinen Strompreis kennst, kannst du dir damit auch die jährlichen Kosten ausrechnen. Stell dir vor, ein kleines, sparsames Gerät braucht vielleicht 70 kWh im Jahr, während ein großes, älteres Modell locker auf 400 kWh kommen kann. Das macht schon einen Unterschied auf der Rechnung!

  • Strommessgerät verwenden: Zwischen Steckdose und Gerät stecken, 24 Stunden messen lassen.
  • Energielabel prüfen: Jährlichen Verbrauch (kWh) ablesen und mit dem eigenen Strompreis multiplizieren.
  • Vereisung im Blick behalten: Eine Eisschicht von nur 0,5 cm kann den Verbrauch um bis zu 30 % erhöhen.

Austausch Gegen Moderne Modelle

Wenn deine Messungen ergeben, dass dein altes Gerät ein echter Stromfresser ist, dann wird es Zeit über einen Austausch nachzudenken. Moderne Kühl- und Gefriergeräte sind oft um ein Vielfaches effizienter als ihre Vorgänger. Das EU-Energielabel gibt dir hier eine gute Orientierung. Geräte mit einer Top-Energieeffizienzklasse (wie A+++, auch wenn die Skala sich gerade ändert) verbrauchen deutlich weniger Strom. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch besser für die Umwelt.

Manchmal lohnt sich der Austausch eines noch funktionierenden, aber alten Geräts sogar aus ökologischer Sicht. Die Energie, die bei der Herstellung eines neuen Geräts verbraucht wird, kann durch die späteren Energieeinsparungen oft wieder wettgemacht werden.

Kühl-Gefrier-Kombinationen Vergleichen

Wenn du einen neuen Kühlschrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombination kaufst, achte nicht nur auf die reine Energieeffizienzklasse. Die ist super, um Geräte gleicher Größe zu vergleichen. Aber ein kleineres, sparsames Gerät kann manchmal weniger Strom verbrauchen als ein großes mit einer besseren Klasse. Schau dir also immer auch den tatsächlichen Jahresstromverbrauch in kWh an. Das gibt dir ein realistischeres Bild davon, was dich das Gerät im Betrieb kosten wird. Und denk dran: Die Technik entwickelt sich ständig weiter, neue Geräte sind oft deutlich sparsamer als Modelle, die nur ein paar Jahre alt sind.

Fazit: Kleine Änderungen, große Wirkung

Also, wer hätte gedacht, dass so ein einfacher Kühlschrank so viel Strom schlucken kann? Aber hey, die gute Nachricht ist: Mit ein paar kleinen Handgriffen kriegen wir das in den Griff. Regelmäßig abtauen, die richtige Temperatur einstellen, und vielleicht mal schauen, ob die Türdichtungen noch dicht sind – das sind keine Hexenwerke. Und wenn man mal einen neuen braucht, achtet man eben auf die Energieeffizienz. So spart man nicht nur bares Geld, sondern tut auch der Umwelt einen Gefallen. Gar nicht so kompliziert, oder? Mit diesen Tipps läuft der Kühlschrank einfach besser und wir haben mehr Geld für andere schöne Dinge übrig.

Häufig gestellte Fragen

Wie kalt muss mein Kühlschrank wirklich sein?

Viele Leute stellen ihren Kühlschrank kälter ein als nötig. Normalerweise reichen 7 Grad Celsius völlig aus. Wenn du die Temperatur nur um ein Grad höher stellst, sparst du schon bis zu 6 Prozent Strom. Das ist gut für deinen Geldbeutel und die Umwelt!

Warum ist Eisbildung im Gefrierschrank schlecht?

Eine dicke Eisschicht im Gefrierfach ist wie eine Isolierschicht, die den Stromverbrauch stark erhöht. Wenn sich Eis bildet, am besten einmal im Jahr abtauen. Schon eine Eisschicht von nur einem halben Zentimeter kann den Stromverbrauch um etwa 30 Prozent steigern!

Wie kann ich Lebensmittel am besten im Kühlschrank lagern?

Nicht alle Stellen im Kühlschrank sind gleich kalt. Ganz unten ist es am kältesten, also perfekt für Fleisch und Fisch. Oben sind Milchprodukte gut aufgehoben. Oben in der Tür sind Getränke am besten aufgehoben. So bleiben die Lebensmittel länger frisch.

Sollte ich warme Speisen direkt in den Kühlschrank stellen?

Nein, das solltest du vermeiden. Wenn du warme Speisen in den Kühlschrank stellst, muss er viel mehr arbeiten, um die Temperatur wieder runterzubringen. Lass das Essen erst auf Zimmertemperatur abkühlen, das spart Energie und hält die Lebensmittel besser frisch.

Macht es einen Unterschied, wo ich meinen Kühlschrank aufstelle?

Ja, das macht einen großen Unterschied! Stelle deinen Kühlschrank nicht neben den Herd oder eine Heizung. Ein kühler, gut belüfteter Platz ist am besten. So muss das Gerät weniger heizen und spart Strom.

Wie oft sollte ich die Türdichtungen prüfen?

Schau dir die Gummidichtungen an der Kühlschranktür ab und zu mal an. Wenn sie rissig oder locker sind, kann kalte Luft entweichen und warme Luft eindringen. Das kostet den Kühlschrank extra Energie. Wenn sie nicht mehr gut abdichten, solltest du sie austauschen.

Ist ein neuer Kühlschrank wirklich viel sparsamer als ein alter?

Ja, moderne Kühlschränke sind oft viel sparsamer als ältere Modelle. Achte beim Kauf auf das EU-Energielabel. Geräte mit einer guten Energieeffizienzklasse (wie A oder B) verbrauchen deutlich weniger Strom. Manchmal lohnt sich sogar der Austausch eines noch funktionierenden alten Geräts.

Kann ich im Winter meinen Balkon als Kühlschrank nutzen?

Absolut! Wenn es draußen richtig kalt ist, kannst du deinen Balkon oder die kühle Speisekammer super als zusätzlichen Kühlschrank nutzen. Das spart richtig Strom, weil du das Gerät gar nicht erst einschalten musst.